Monatliche Treffen

 

Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat montags

von 13.30 Uhr bis 15:00 Uhr in den Räumen der Anwaltskammer in Düsseldorf.


Dabei referiert jeweils ein Mitglied der AG über interessante Themen oder spezielle Fragen aus dem eigenen Tätigkeitsbereich. Im Anschluss an diesen Kurzvortrag gibt es  Zeit und Raum für die Diskussion.

 

Abendtermine

Zusätzlich veranstalten wir immer wieder Abendtermine zu bestimmten Themen. Diese Termine finden Sie in Zukunft hier.


Mediatorinnen und Mediatoren sind als Gäste willkommen, bitte melden Sie sich bei uns an. 

 

Termine 2018


  • 28.05.                                                                                                        Thema des Tages: Wie entwickelt sich die AG Mediation in der Zukunft? Offene Diskussion
  • 25.06.                                                                                                        Thema des Tages: Mediation im 30jährigen Krieg                            (Grundlage ist der Aufsatz von Duss-von-Werdt)
  • 30.07.2018 und 27.08.2018, diese Termine liegen in den NRW-Sommerferien. Bitte teilen Sie uns rechtzeitig mit, ob Sie teilnehmen werden, bei zu geringer TN-Zahl fallen die Termine aus.
  • 30.07.
  • 27.08.
  • 24.09. Thema des Tages: Demokratie und Mediation auf Anregung von D. Göring-Weitz
  • 29.10.
  • 26.11.
  • 07.12.


Berichte über vergangene Termine 2018


23.04.                                                                                                     

Thema des Tages: Rechtliche Risiken für Mediatoren


Vortrag RA Breeker und anschließende Diskussion.


Die Mediation zwischen einem belgischen und einem deutschen Unternehmen, die sich über die Ursachen und Folgen eines gemeinsam hergestellten Werkstückes für die Automobilindustrie streiten, ist nach langen Verhandlungen und Ermittlungen gescheitert. Bei der danach eingeleiteten, rein rechtlichen Auseinandersetzung, in der Schadensersatzansprüche wechselseitig geltend gemacht werden , wird die Frage der Verjährung aufgeworfen.

Dies verlangt die Klärung des auf den Vertrag  anwendbaren Rechtes, das wiederum maßgeblich ist für die Verjährung und zwar nicht nur für die Frist, sondern auch für deren Hemmung/Unterbrechung. Hier zeigen sich Abgründe bei einem Rechtsvergleich zwischen Belgien und Deutschland. Der Unterschied zwischen diesen verschiedenen nationalen rechtlichen Regelungen ist bedeutungsvoll.

Die gescheiterte Mediation hat also ein Problem mehr verursacht!

Beispielsweise hemmt die Verhandlung über Ansprüche im belgischen Recht  die Verjährung grundsätzlich nicht. Nach einer gescheiterten Mediation gewährt das Gesetz in Belgien lediglich eine 1-monatige Frist der Verjährungs-Unterbrechung, während in Deutschland nach der gescheiterten Mediation eine 3-Monats-Frist, nach einem gescheiterten Güteverfahren sogar 6-Monats-Frist der Hemmung der Verjährung besteht.

Hieraus kann sich die Empfehlung ergeben:

Bei Beginn der Mediation in einer binationalen Angelegenheit sollte - und zwar unabhängig von der Frage des anwendbaren Rechtes - zwischen den Parteien vereinbart werden, dass ab Beginn der Mediation (Definition) bis zu deren Ende (Definition) die Verjährung gehemmt ist.

eventuell  zu ergänzen:

Die Verjährung ist ab Beginn der Mediation ( Definition) bis zum Ende der Mediation (Definition) zuzüglich  …. Monate  gehemmt.

Hierdurch wird verhindert, dass das Thema der Verjährung nach der gescheiterten Mediation als juristisches Instrument benutzt wird.

Mit diesem Hinweis könnte demnach ein weiterer Konfliktbereich zu Beginn der Mediation für die Zeit danach vermieden werden.


26. März

Thema des Tages:

Susanne Seidel: Bericht vom 8. Kongress Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft am 16.03.2018 in Berlin, ausgerichtet durch die DGA-Bau www.dga-bau.de und den VdBauImm www.vdbauimm.de


Der Kongress wurde erstmals von beiden Verbänden gemeinsam ausgerichtet. Diese haben jeweils unterschiedliche Schwerpunkte bei der Förderung der außergerichtlichen Streitbeilegung: Die DGA-Bau hat sich zum Ziel gesetzt, alle ADR Verfahren bekannter zu machen und ihren Einsatz zu fördern: Schlichtung, Mediation, Dispute Boards, Adjudikation, Schiedsverfahren, Schiedsgutachten u.a., also konsensuale wie kontradiktorische Verfahren gleichermaßen. Demgegenüber liegt der Schwerpunkt des VdBauImm (zukünftig MKBauImm) auf den konsensualen Verfahren mit besonderer Hervorhebung der Mediation. Die Beiträge des Tages waren vielfälltig und bildeten Schwerpunkte aus dem gesamten Bereich der ADR Verfahren ab. Fallbeispiele zu "Projektrealisierung mit mediativen Kompetenzen", "Streitvermeidung durch ein Schlichtergremium" und "Schiedsgutachten bei einem innerstädtischen Straßenbauprojekt", ein Bericht zu "Schlichtungsverfahren und Schlichtungsbeispiele zu kleinen und großen Projekten aus der Schweiz", eine Diskussion zur "Rolle des Dienstleisters in der Mediation" sowie eine kritische Auseinandersetzung mit dem neuen Bauvertragsrecht, welches aufgrund vieler unklarer Regelungen neue Chancen für Mediation und Adjudikation im Bauwesen eröffnet.

 

Besonders interessant - nicht nur in Bezug auf die Bau- und Immobilienwirtschaft - war das Referat von Prof. Dr. Shervin Haghsheno, dem Vorsitzenden Direktor des Institutes für Technologie und Management im Baubetrieb am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).


Prof. Haghsheno hat 2017 unter Mitarbeit von Ana Schilling Miguel im Auftrag der DGA-Bau ein Forschungsvorhaben durchgeführt, in dem die "Ursachen der Bevorzugung von Gerichtsverfahren gegenüber der außergerichtlichen Streitbeilegung durch die Streitparteien im Bauwesen" untersucht wurden. Auf dem Kongress gab er eine Zusammenfassung der Zwischenergebnisse dieser Untersuchung, der Endbericht der Studie wird für Mai 2018 erwartet. Meine sehr komprimierte Zusammenfassung des Referates steht als PDF auch auf der Webseite der AG Mediation

www.ag-mediation.de zur Verfügung.

 

 

 

 

KIT Ursachen und Maßnahmen
„Ursachen der Bevorzugung von Gerichtsverfahren gegenüber der außergerichtlichen Streitbeilegung durch die Streitparteien im Bauwesen“



26. Februar

Thema des Tages: "International Chamber of Commerce",

Mediation Competition in Paris


Friedwart Becker berichtete von der jährlich stattfindenden Veranstaltung des ICC, International Chamber of Commerce in Paris, der Internationalen Mediation Competition.

https://iccwbo.org/media-wall/news-speeches/dont-miss-four-icc-mediation-week-highlights/


Er selber hatte 2012 die Gelegenheit, an dieser hochinteressanten Veranstaltung als Schiedsrichter teilzunehmen.


Jedes Jahr treffen sich in Paris mehr als 500 Teilnehmer aus vielen Nationen. Studenten renommierter Hochschulen bearbeiten Mediationsfälle aus dem Wirtschaftsbereich und streiten um den Titel des ICC Mediation Competition Champion. Die Professionals fungieren als Coaches und Schiedsrichter und nutzen darüber hinaus die Gelegenheit zum Austausch bei zahlreichen Workshops und Diskussionen.


Im Anschluss diskutierten wir intensiv und lebendig über den Status der Mediation in verschiedenen Nationen und Kulturen, dieses Thema wollen wir in Zukunft vertieft bearbeiten. Dies gilt auch für die Veränderungen des Kommunikationsverhaltens durch die digitale Revulotion von What´s App bis YouTube.


Thema des Tages

29. Januar

Thema des Tages: "Metaprogramme"


Erika Götz referierte zum Thema "Metaprogramme".

Metaprogramme sind personenspezifische Wahrnehmungsfilter, Strukturen und Muster unseres Verstandes, die unser Denken und Verhalten bestimmen. Sie sagen etwas darüber aus, WIE Menschen denken, nicht darüber, WAS sie denken. Sie sind dem eigentlichen Denkprozess vorgeschaltet, unterscheiden sich aber je nach dem Zusammenhang und Umfeld, in dem sich ein Mensch bewegt. Bei der Erstellung eines individuellen Profils ist deshalb unbedingt darauf zu achten, dass alle Fragen im Kontext der konkreten Situation beantwortet werden, die Gegenstand der Betrachtung ist: Familie, Beruf, Freizeit, ...

Erika Götz erläuterte das Vorgehen an konkreten Beispielen, es schloss sich eine rege Diskussion an.


Berichte über vergangene Termine 2017


18. Dezember

Thema des Tages: "Wieder gut gemacht?"


Manfred Schmitz-Berg berichtete über Inhalt und Zusandekommen seines Buches "Wieder gut gemacht?" Dieses beschäftigt sich mit der Aufarbeitung des nationalsozialistischen Unrechts in der BRD und schildert anhand einiger Beispiele den Verlauf von Entschädigungsverfahren. Gleichzeitig werden historische Abläufe und die Entschädigungspraxis von Behörden und Gerichten behandelt. In der Runde lebhaft diskutiert wurden die Fragen, ob denn genug getan worden ist, um die schlimmen Verbrechen und deren Folgen angemessen zu sühnen und wie Politik und Verwaltung in anderen Fällen, bei denen Menschen durch staatliches Fehlverhalten zu Schaden kommen, in unseren Tagen reagieren.


Vortrag von Manfred Schmitz-Berg am 22.02.2018 um 19 Uhr im Haus der Kirche (Bastionstraße 6), Anmeldung ncht erforderlich.


27. November

Gender- Themen in der Mediation, Dorothee Göring-Weitz

 

Frau Göring-Weitz referierte über das Thema Gender in der Mediation. Gender ziele im Englischen auf Prägung ab, im Gegensatz zu sex, das mit Geschlecht übersetzt werde. Grundlage des im allgemeinen als mühsam empfundenen Themas sei Art 3 Abs. 2 GG. Der Vortrag stützte sich im Wesentlichen auf 2 Artikel des Hefts „Gender und Diversity“ aus der Reihe "Perspektive Mediation" (2/2012). Ihre Hauptfrage war demzufolge: Ist die Prägung - hier Hinweis auf das Joharifenster - in der Mediation Hindernis oder Ressource? Sie erläuterte den Umgang mit dem Unterstrich Gender Gap (Mediator_Innen) und schloss daran einige Themen  an, die in der Entwicklung der Mediation bisher unter diesem Aspekt interessant waren. So, dass Mediation zunächst als frauenbenachteiligend angesehen wurde, weil sie die Prägung als zu kompromissbereit haben. Das Thema lasse sich aber nicht auf die Frauen reduzieren, was oft geschehe. Gerade in der jüngeren Vergangenheit gehe es um das Einbeziehen der „dritten“ Gruppe, die sich nicht auf ein Geschlecht festlegen ließen. Ziel der Beschäftigung mit dem Thema sei zumindest, eine bewusstere Sprache für sich zu finden. Dazu biete der Artikel „Leitfaden zum Einsatz von gendersensibler Sprache in der Mediation" Anregungen. Es folgte ein angeregtes Gespräch zum Thema.


30. Oktober

Systemik und Mediation, Gabriele Banerjee


25. September

Thema des Tages: "Mediation und Politik"


Nach der Bundestagswahl des Vortages diskutierten wir spannende Fragen zu den Möglichkeiten der Mediation im politischen Kontext:

  • Wie entwickelt sich unsere politische Kultur?
  • Ist Deutschland eine "Konsensdemokratie"?
  • Sind Koalitionen notwendigerweise auf den kleinsten gemeinsamen Nenner beschränkt?
  • Konfrontative Demokratie versus kooperative Demokratie?
  • Was können Mediatoren für die politische Diskussion leisten?
  • Kann Mediation eine Methode sein, auch in umstrittenen und sehr komplexen politischen Fragestellungen zu dauerhaft tragfähigen Ergebnissen zu kommen?
  • Gibt es eine Möglichkeit auch mit entäuschten Bürgern in ein konstruktives Gespräch zu kommen?

In der Kürze der Zeit konnten wir diese Fragen nur anreißen und haben deshalb vereinbart, an dem Thema "dranzubleiben".


28. August

"Außenauftritt der Arbeitsgemeinschaft Mediation"


Unter den Anwesenden wuren Ideen und Anregungen zum Außenauftritt der Arbeitsgemeinschaft Mediation ausgetauscht. An dieser Stelle der Hinweis auf unsere Webseite. Rückmeldungen nehmen wir unter

info@ag-mediation.de gerne entgegen.

Bei allen Überlegungen zur Zukunft der AG stellt sich immer wieder die Frage, wie es gelingen kann, mehr Interessierte zur AKTIVEN Teilnahme zu motivieren.

Anfang 2018 planen wir einen Workshop, bei dem wir dieses Thema umfassend diskutieren wollen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.


24. Juli

fällt aus "Sommerferien" !


26. Juni

"Die Zertifizierungsverordnung für Mediatoren"

Einführung Martina Lauenroth, anschließend Erfahrungsaustausch und Diskussion


Martina Lauenroth berichtete über den aktuellen Stand zur Umsetztung zur Zertifizierungsverordnung für Mediatoren. Diese wird planmäßig ab 1. September 2017 in Kraft treten. Alle Mediatorinnen und Mediatoren sollten sich also zeitnah Gedanken darüber machen, ob sie für sich die Bezeichnung "zertifizierter Mediator" verwenden möchten (Visitenkarten, Webseite,...). Leider ist es dem Gesetzgeber nicht gelungen, eine wirklich eindeutige Regelung zu schaffen und bedauerliche Weise gibt es auch keine Zertifizierungsstelle. Dies bedeutet jeder/jede muss sich selbst mit dem Thema auseinander setzen, entscheiden ob er/ sie berechtigt ist, diese Bezeichnung zu tragen und gegebenenfalls die Verantwortung dafür übernehmen. Es stellt sich die Frage, ob dies dem sehr sinnvollen Gedanken des Verbraucherschutzes gerecht wird. Wir bleiben an diesem Thema dran!


29. Mai

Thema „Anwalt und Mediator – Freunde oder Feinde?“

Erfahrungsaustausch und Diskussion


Thema des Tages: Anwalt und Mediator – Freunde oder Feinde?  In einem Rollenspiel präsentierten Irene Wollenberg und Bolko-Lewin von Katte ein sehr kontrovers geführtes Streitgespräch zwischen zwei Anwälten: Empfehle ich meinem Mandanten in einem Scheidungsverfahren den Weg der Mediation? Im Anschluss diskutierten wir intensiv über die Rolle von Anwälten in Mediationsverfahren und über die Frage, was immer noch zu viele Anwälte daran hindert, ihren Mandaten zu einer Mediation zu raten.  Wir werden uns weiter mit diesem für die Verbreitung der Mediation zentralen Thema befassen.


24. April

"Mediation beim Planen und Bauen und in der Immobilienwirtschaft"

Susanne Seidel gab einen kurzen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten und Besonderheiten der Mediation in diesem Bereich. Behandelt wurde Fragen wie: In welchen Phasen eines Bauprojektes ist Mediation sinnvoll einsatzbar? Wie ist die Erwartungshaltung der Auftraggeber? Ist bautechnischer oder baurechtlicher Sachverstand für die Mediatoren von Vorteil? Wie verbreitet ist die Mediation in diesem Bereich und wir kann die Nachfrage gesteigert werden? Daraus entwickelte sich eine angeregt Diskussion unter den Anwesenden.


27. März

"Kollegiale Beratung" Referentin Brigitte Mikus

Brigitte Mikus stellte das Format "Kollegiale Beratung" vor: Eine Gruppe von Personen entwickelt kollegial, ohne externe Moderation oder Supervision, Lösungsansätze für Fälle aus der beruflichen Praxis.

Im Anschluss nutzten wir die Gelegenheit, diese Form der Beratung an einem Fall aus der Praxis zu testen. Ein TN stellte kurz die "festgefahrene Situation" einer Familienmediation dar. Gemeinsam entwickelten wir Ansätze für das Vorgehen des Mediators, wie z.B. Rollentausch, Einzelgespräche, Emotionen herauskitzeln, gemeinsamer Spaziergang der Medianten, Wechsel der neurologischen Ebene ...

Für den Fallgeber hat sich dieses Vorgehen als sehr hilfreich erwiesen, er hat viele Anregungen für die nächste Mediationssitzung mitgenommen.

 

13. Februar 

„Mediation in Nachbarschaftskonflikten“ Referent: Olaf P. Poock

Herr Poock berichtete sehr lebendig und spannend aus seiner jahrelangen Tätigkeit als Mediator bei Nachbarschaftskonflikten. Es schloss sich eine rege Diskussion an.


8. Februar

Intervision und Supervision im Rahmen der AG Mediation

Erstes Treffen


17. Januar

Rückblick – Ausblick 2017

Am 8.2.2017 18 Uhr Treffen aller AG-Mitglieder, die an Supervision und Intervision interessiert sind in Frau Seidels Büro. Dazu holen die Beteiligten Informationen über Supervisions-/Intervisionsmöglichkeiten ein, die im ersten Treffen besprochen werden sollen.

 


Themen für 2017 noch ohne konkrete Terminierung:

·         „Allparteilichkeit“ (Seidel)

·         Systemik und Mediation“ (Banerjee)

·         „GfK“ (Burgmer)

·         „Demographische Entwicklung – Worauf sollten wir Mediatoren uns                mindestens vorbereiten“ (Riedel)

·         „Gender-Themen in der Mediation“ (Göring-Weitz)

·         „Baumediation – Veranstaltungsberichte“ (von Katte, Seidel)

·         „Außergewöhnliche Projekte zur Förderung der Mediation – ein Bericht            aus Paris“ (Becker)

·         ICC (International Chamber of Commerce mit Sitz in Paris) - Mediation            (Becker)

·         Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) (Schmidbauer)

·         und Mediation (Diskussion/Erfahrungsaustausch)



Termine 2016

 

28.11.2016

Konflikte lösen in der Praxis - Mediation als großartige Chance!

(Veranstaltung zusammen mit der IHK und der RAK am 23.11.2016)

Susanne Seidel stellte unter anderem einen Ablauf im Mediationsverfahren dar, der speziell auf Unternehmens-Juristen und juristische Unternehmensberater zugeschnitten war. Sie stellte weiterhin verschiedene Einsatzmöglichkeiten dar und erläuterte die Vorteile der Mediation im Vergleich zu dem gerichtlichen Weg.

(s. PDF auf der Startseite)

26.9.2016

„NLP - Manipulation oder Werkzeug?“ (Frau Götz)

Es wurde lebhaft über das von Frau Götz vorgestellte Thema NLP diskutiert. Es wurde angeregt, in dieser Richtung weitere Vorträge aufzusetzen


29.8.2016

Diskussion zur Rolle des Rechtsanwalts / der Rechtsanwältin in der Mediation

Wir diskutierten und tauschten unsere Erfahrungen aus insbesondere zur Rolle, zum Informationsstand und zu möglichen Maßnahmen, die es im Einzelfall Rechtsanwälten erleichtern könnten, eine Mediation zu begleiten bzw. eine Mediation zu empfehlen.


27.6.2016

Konfliktlösungen mit Arbeitnehmervertretern (Herr Burgmer)

Herr Burgmer stellte seine Rolle(n) als Vermittler in der Konfliktlösung mit Arbeitnehmervertretern vor (Präsentationsfolien anbei) und wir diskutierten über Möglichkeiten und Grenzen der Mediation in diesem Bereich.


30.5.2016

„Konfliktmanagement“ (Herr Becker)

Herr Becker stellte die Notwendigkeit von Konfliktmanagement dar, um Methodenklarheit und Rechtssicherheit zu fördern. Auch der Mediator müsse andere Verfahren in Betracht ziehen. Er müsse – zum Ausschluss eigener Haftung – nachweisen, dass Mediation das richtige Instrument im entsprechenden Verfahren sei. Wir diskutierten über Ansätze, mit dem Angebot an Verfahren umzugehen.


25.4.2016

„Direkte Demokratie und Mediation“ (Herr Parthe)

Herr Parthe erläuterte die historische Entwicklung der aktuellen parlamentarischen Demokratie sowie die Möglichkeiten direkter Beteiligung der Bürger (Bürgerbeteiligung, Bürgerentscheid, Anhörungsverfahren, Petitionen) und stellte seine Überlegungen zu einem neuen Ansatz unter Einsatz von Mediation als Gegenbewegung zu dem von ihm beobachteten extremen Macht- und Positionsbeharren vor. Wir diskutierten über öffentliche Beispiele und persönliche Erfahrungen der Anwesenden mit Beteiligungsverfahren in öffentlichen Großprojekten und darüber, wie Mediation in diesen Größenordnungen Mediation bleiben könne, und als zusätzliche Option zur Verfügung stehen könnte ohne – wie in manchen Verfahren - nur als Alibi bzw. als mediative Methode eingesetzt zu werden.


21.3.2016

Wir unterhielten uns über laufende und mögliche neue Projekte der AG, um Mediation in der Region weiter voranzubringen. Der Kreis lebt von der Aktivität seiner Mitglieder. Wir laden daher alle – auch diejenigen, denen eine Teilnahme an den Montagstreffen nicht möglich ist -, sich mit eigenen Ideen, Erfahrungen und Projekten einzubringen und die AG dafür zu nutzen, gemeinsam Mediation zu fördern.


29.2.2016

Diskussion eines aktuellen Themas


25.1.2016

„Inside Out Selbstreflektion nach Gary Friedman“ (Lauenroth, Wollenberg) musste wegen dringlicher Verhinderung der Referentinnen entfallen.

Herr Becker wies auf den Artikel von Johanna Romberg hin, in dem seine Arbeit als Mediator beschrieben wird, erschienen als Leitartikel im GEO Magazin 1/2016 mit dem Titel „Die Kunst der Versöhnung“.

Frau Riedel berichtete von ihrem Fernsehauftritt zu Mediation, nachzusehen unter http://www.zdf.de/volle-kanne/mediation-gemeinsam-loesungen-finden-41742774.html.

Frau Riedel wies auf die aktuelle Stellungnahme von Prof. Greger zu § 6 Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) hin. Sie ist einzusehen unter www.schlichtungs-forum.de.

Wir tauschten uns aus über laufende Projekte aus der Mediatorenschaft zur Flüchtlingsthematik und diskutierten Ansatzpunkte der Mediation. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass wir derzeit seitens der AG kein eigenes Projekt starten.

 Kontakt

 

info@ag-mediation.de